Australien verlängert die Quarantäne für Passagiere eines vom Hantavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffs
Australien verlängert die Quarantäne für Passagiere eines vom Hantavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffs

Australien gab am Donnerstag die Verlängerung der Quarantäne für repatriierte Passagiere eines unter niederländischer Flagge fahrenden Luxuskreuzfahrtschiffs bekannt, das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffen war.

Der australische Gesundheitsminister Mark Butler gab bekannt, dass die Quarantänezeit gemäß den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden auf insgesamt 42 Tage bis zum 23. Juni verlängert wird.

Vier australische Staatsbürger, ein ständiger Einwohner und ein neuseeländischer Staatsbürger befinden sich seit ihrer Rückkehr am 15. Mai von einem Aufenthalt an Bord des Schiffes MV Hondius in Quarantäne in einer Einrichtung in der Nähe von Perth, Westaustralien.

Ursprünglich sollten die Passagiere bis zum 5. Juni isoliert bleiben, doch die Behörden beschlossen, die Maßnahme vorsorglich wegen der Risiken durch das Hantavirus zu verlängern.

„Die Passagiere wurden über die Empfehlungen und die Entscheidung der Regierung informiert. Ich freue mich, sagen zu können, dass es ihnen gut geht“, sagte Mark Butler.

Das Hantavirus ist eine seltene, aber potenziell schwerwiegende Viruserkrankung, die in der Regel durch infizierte Nagetiere oder durch Kontakt mit deren Exkrementen und Sekreten auf den Menschen übertragen wird.

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