Bei einem Brand, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in einer Mädchenschule in Kenia ausbrach, kamen nach Angaben der örtlichen Polizei mindestens 15 Schülerinnen ums Leben.
In einem Schlafsaal der Utumishi-Mädchenakademie in Gilgil, Bezirk Nakuru, im Rift Valley, ist ein Feuer ausgebrochen. Die Behörden berichteten, dass eine unbekannte Anzahl von Schülerinnen verletzt wurde.
Laut einem Reuters vorliegenden Bericht der Polizeistation Gilgil ist die Brandursache weiterhin unbekannt. Rettungskräfte und Polizei sind nach wie vor vor Ort im Einsatz, um nach möglichen Überlebenden zu suchen und das Gebiet abzusichern.
Auf den von lokalen Medien verbreiteten Bildern sind zerbrochene Fenster, vom Rauch geschwärzte Wände und erhebliche Schäden im Inneren des Gebäudes zu sehen.
Brände in Schulen stellen in Kenia weiterhin ein wiederkehrendes Problem dar. Das Land hat bereits zahlreiche Fälle von Brandstiftung in Internaten erlebt, die teilweise mit Schülerprotesten gegen die Lebensbedingungen oder die Disziplin in Verbindung stehen.
Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände der Tragödie zu ermitteln und mögliche Verantwortliche festzustellen.
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