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Er verlor seinen 2CV durch Trunkenheit am Steuer und fand ihn vor seinem Prozess auf Leboncoin

Er verlor seinen 2CV durch Trunkenheit am Steuer und fand ihn vor seinem Prozess auf Leboncoin
Er verlor seinen 2CV durch Trunkenheit am Steuer und fand ihn vor seinem Prozess auf Leboncoin

Es ist eine französische Geschichte, als wäre sie einer Skizze entsprungen, wenn sie nicht ganz real wäre. Einem Dreißigjährigen aus dem Département Doubs, der für seine Fahreskapaden bekannt war, wurde sein Citroën 2 CV Charleston von 1981 wegen Trunkenheit am Steuer beschlagnahmt ... und drei Monate, bevor das Gericht überhaupt über seinen Fall entschied, auf Leboncoin weiterverkauft. Und das alles völlig legal.

Ein Wert von 2,3 g/l und eine Ausrede, die nicht funktioniert

Am 4. Januar ging der Besitzer des 2CV zur Polizeiwache von Pont-de-Roide, um seine gerichtliche Vorladung abzuholen. Doch dieses Treffen verlief nicht wie geplant: Er kam betrunken mit einem Blutalkoholspiegel von 2,3 Gramm pro Liter an und erklärte der Polizei, dass er keine andere Wahl habe, als seinen alten Citroën zu nehmen, da sein Peugeot 207 eine Panne habe. Problem: Sein Fahrzeug musste mit einer Alkohol-Zündschlosssperre ausgestattet sein, eine Maßnahme, die ihm seit einer Verurteilung im Jahr 2021 obliegt. Nichts davon trifft auf den 2CV zu, der 2021 sorgfältig generalüberholt wurde. Angesichts des Wiederholungstäters und des offensichtlichen Verstoßes hält sich die Justiz nicht zurück. Das Auto wird sofort beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Montbéliard möchte die Sicherheitskosten vermeiden, die die öffentlichen Finanzen belasten, und wendet daher das Expressverfahren an. Zwei Tage später wurde der 2CV an die Seized Assets Management Agency übergeben, die ihn umgehend versteigerte.

Vor dem Probelauf verkauft, von einer Werkstatt gekauft und wieder zum Verkauf angeboten

Der Mann wird per Einschreiben gut informiert. Aber das bleibt ein toter Brief: keine Antwort, keine Möglichkeit zur Abhilfe. Anschließend wurde das Fahrzeug für 17 Euro versteigert – der Preis, den der Besitzer selbst für den Kauf bezahlt hatte. Ein paar Wochen später entdeckte er es fast zufällig wieder, online gestellt auf Leboncoin von einer auf Oldtimer spezialisierten Werkstatt in Ain. Listenpreis: 000 Euro. Die Höhe davon? Seine Anhörung wegen Trunkenheit am Steuer ist für diesen Donnerstag, den 19. April, angesetzt. Mit anderen Worten: Der Prozess gegen ihn ist noch nicht stattgefunden. Sollte ihn das Gericht freisprechen – was angesichts seiner Vergangenheit unwahrscheinlich ist –, kann er zumindest auf die Erstattung des Verkaufserlöses in Höhe von 990 Euro hoffen. Aber nicht sein Auto. Der gelb-schwarze Charleston hat bereits den Besitzer gewechselt.

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