Auf der atlantischen Migrationsroute hat sich eine neue Tragödie ereignet. Rund 150 Menschen sind beim Versuch, von der mauretanischen Küste zu den Kanarischen Inseln zu gelangen, ums Leben gekommen oder werden vermisst.
Innerhalb einer Woche kamen fast 150 Migranten vor der Küste Mauretaniens ums Leben oder verschwanden, wie aus den bis zum 22. Juli 2026 verfügbaren Informationen hervorgeht. Diese Männer und Frauen versuchten, die Kanarischen Inseln zu erreichen, einen spanischen Archipel, der eines der wichtigsten Tore nach Europa über die Atlantikküste darstellt.
Angesichts dieser jüngsten Opferzahl hat die UNO die Stärkung legaler und sicherer Migrationswege gefordert. Damit bekräftigt die UNO eine langjährige Forderung von humanitären Organisationen, die die lebensbedrohlichen Bedingungen anprangern, denen Schutzsuchende auf dieser besonders gefährlichen Seeroute ausgesetzt sind.
Die Überfahrt über die Kanarischen Inseln verzeichnet seit Jahren einen stetigen Anstieg der Überfahrten, bedingt durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Sicherheitskrisen in Westafrika. Schiffbrüche sind häufig, provisorische Boote oft überfüllt, und die zurückzulegenden Entfernungen sind beträchtlich.
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