Ein Unfall am Freitagnachmittag in Ivry-sur-Seine führte zur Aufdeckung mehrerer Verkehrsverstöße eines RATP-Busfahrers. Der Bus erfasste im Stadtzentrum einen Fußgänger mit seinem Außenspiegel. Das Opfer erlitt leichte Gesichtsverletzungen und wurde vom Rettungsdienst erstversorgt, bevor es ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die von den Strafverfolgungsbehörden durchgeführten Kontrollen ergaben, dass der Fahrer nicht mehr über die erforderliche Fahrerlaubnis für den Bus verfügte, da diese entzogen worden war. Anschließende Drogentests bestätigten den Drogenkonsum. Der Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung in Gewahrsam genommen.
Die RATP hat ein internes Verfahren eingeleitet, das Sanktionen bis hin zur Entlassung nach sich ziehen kann. Das Unternehmen bekräftigt, dass seine Fahrer regelmäßigen Alkohol- und Drogentests unterzogen werden und betont, dass jeder Mitarbeiter verpflichtet ist, jede Aussetzung oder Annullierung seines Führerscheins unverzüglich zu melden.
Wenige Stunden zuvor hatte ein anderer Vorfall die Polizei in Val-de-Marne auf den Plan gerufen. In Nogent-sur-Marne eskalierte ein Streit zwischen einem Fahrer der RATP (Pariser Verkehrsbetriebe) und einem Fahrgast zu einer Auseinandersetzung. Die beiden Männer wurden festgenommen, nachdem sie improvisierte Waffen gezogen hatten; das Verfahren wurde jedoch schließlich eingestellt.
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