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Nach den Bränden lag die Jagd im Ermessen der Präfekten.

Nach den Bränden lag die Jagd im Ermessen der Präfekten.
Nach den Bränden lag die Jagd im Ermessen der Präfekten.

Angesichts der Schäden, die den Wildtieren durch die Brände zugefügt wurden, die in den letzten Wochen Tausende von Hektar Land verwüstet haben, kündigte die Regierung am Freitag, den 31. Juli, an, dass sie es den Präfekten überlassen werde, die Öffnung der Jagd in den betroffenen Gebieten anzupassen oder sogar auszusetzen.

Ein territorialer Ansatz statt eines nationalen Verbots

In einer vom Büro des Premierministers veröffentlichten Erklärung begründete die Regierung diese Entscheidung mit den erheblichen Schäden für die Tierwelt und sprach sich für einen regionalen Ansatz anstelle einer landesweiten Einheitsmaßnahme aus. Die Präfekten können daher in Absprache mit den Jagdverbänden der Departements entscheiden, ob die Jagd in den am stärksten betroffenen Gebieten beibehalten, angepasst oder ausgesetzt wird, da jedes Departement laut Regierung unterschiedliche ökologische Gegebenheiten aufweist.

Diese Ankündigung erfolgt nach mehreren Wochen außergewöhnlich großer Brände, insbesondere in der Gironde, wo der Megabrand, der die Region verwüstete, erst Anfang August nach elf Tagen ununterbrochenen Kampfes der Rettungskräfte eingedämmt werden konnte.

Eine Petition forderte ein generelles Verbot

Diese Entscheidung folgt einer Kampagne von Biodiversitätsschutzorganisationen, die in einer Petition an die Regierung, die Präfekten und den Nationalen Jägerverband ein vollständiges Jagdverbot in und um die Brandgebiete forderten. In der Petition wurde auf Tausende von Tieren hingewiesen, die durch Verbrennungen, Ersticken oder Austrocknung ums Leben gekommen waren, sowie auf Überlebende, die verletzt, desorientiert und ohne Nahrung, Schutz und ihren gewohnten Lebensraum waren.

Indem die Regierung sich für eine fallweise Bearbeitung durch Präfekten anstelle eines landesweiten Verbots entscheidet, versucht sie, die Erfordernisse des Schutzes der biologischen Vielfalt mit den Interessen der Jägerschaft in Einklang zu bringen, und zwar in einem Kontext, in dem Hitzewellen und Brände tendenziell jedes Jahr zunehmen.

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