Der erste Spielfilm des japanischen Regisseurs Yuiga Danzuka, Flowers for Tokyo, der 2025 bei der Filmmakers' Fortnight in Cannes präsentiert wurde, kommt am 5. August in die französischen Kinos. Er ist von einer Reflexion über die fragilen Verbindungen zwischen einer zerrütteten Familie und einer Hauptstadt im ständigen Wandel geprägt.
Eine Lieferung, die Vater und Sohn einander gegenüberstellt
Der Film erzählt die Geschichte von Ren, einem jungen Orchideenlieferanten im sich rasant verändernden Stadtteil Shibuya. Er ist seit Langem von seinem Vater Hajime entfremdet, einem Landschaftsarchitekten, der sein Berufsleben der Gestaltung öffentlicher Räume für andere, nie aber für seine eigene Familie, gewidmet hat. Eines Tages führt eine gewöhnliche Lieferung die beiden zusammen und weckt widersprüchliche Gefühle von Groll und dem Wunsch, ihre zerbrochene Beziehung zu kitten.
Der damals erst 25-jährige Yuiga Danzuka widmete seinen ersten Film seiner Mutter und der Stadt Tokio und konzipierte seine Geschichte als Analogie zwischen der Wiederherstellung einer Familieneinheit und den ständigen Veränderungen der japanischen Hauptstadt.
Ein besinnlicher Stil, der durch die städtische Architektur vermittelt wird
Der Film zeigt ein Tokio, dessen Bewohner ständig in Bewegung zu sein scheinen und in dem permanent gebaut wird – ein urbaner Rhythmus, den der Regisseur bewusst dem langwierigen, schleichenden Prozess familiärer Verletzungen gegenüberstellt, der sich über mehrere Jahre erstreckt. Zur Besetzung gehören Kodai Kurosaki, Ken'ichi Endo, Haruka Igawa und Mai Kiryu.
Der Film, der in Japan im Oktober 2025 unter seinem Originaltitel veröffentlicht wurde, wurde seither für zahlreiche internationale Festivals ausgewählt, bevor er in den französischen Kinos anlief und von Nour Films vertrieben wurde.
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