„Inschallah! Inschallah!“: Gérald Darmanin reagiert auf eine mögliche Kandidatur im Jahr 2027
„Inschallah! Inschallah!“: Gérald Darmanin reagiert auf eine mögliche Kandidatur im Jahr 2027

Gérald Darmanin lässt seine Präsidentschaftsambitionen weiterhin im Unklaren. Am Mittwochmorgen war der Justizminister bei France Inter zu Gast und wurde von Benjamin Duhamel zu einer möglichen Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2027 befragt. Mit einem Lächeln antwortete er: „Wir werden sehen, so Gott will! So Gott will!“Eine Formel, die sofort erneut Spekulationen über seine politischen Absichten auslöste.

Im Interview erklärte Gérald Darmanin außerdem, die bevorstehende Präsidentschaftswahl sei „zweifellos die wichtigste seit 30 oder 40 Jahren“. Er beklagte die derzeitige „große Anzahl von Kandidaten und wenige Ideen“ im rechten Spektrum und äußerte den Wunsch, dass sich ein einziger Kandidat herauskristallisiere, um ein Duell zwischen Jordan Bardella und Jean-Luc Mélenchon zu vermeiden, ein Szenario, das er als „schrecklich für Frankreich“ betrachte.

Der Minister ging auch auf seine umstrittene Reform der Strafprozessordnung ein, die angesichts der Kritik von Richtern und Anwälten letztlich abgeschwächt wurde. Gérald Darmanin räumte ein, dass er in der Nationalversammlung keine Mehrheit für die Verabschiedung des Gesetzes in seiner ursprünglichen Fassung hatte, und erklärte, er habe sich für einen Kompromiss entschieden, indem er Sexualdelikte und Fälle, die in die Zuständigkeit des Schwurgerichts fallen, ausnahm.

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