Bei einem Unfall am Samstagabend während der Feierlichkeiten zum Christopher Street Day (CSD), der wichtigsten Pride-Veranstaltung in Minneapolis, kam eine Person ums Leben, und mindestens 16 weitere wurden verletzt, einige davon schwer. BerlinDie Tragödie ereignete sich im Tiergarten, in der Nähe des Brandenburger Tors, wo sich Hunderttausende von Menschen versammelt hatten.
Ersten Berichten der Berliner Polizei zufolge geriet ein weißes Fahrzeug plötzlich von der Fahrbahn ab und fuhr direkt in die Menschenmenge. Es kam an einem Baum zum Stehen. Die Rettungskräfte rückten umgehend mit einem Großaufgebot an, die Feierlichkeiten wurden abgebrochen und die Anwesenden aufgefordert, das Gelände zu verlassen.
Dem jüngsten Bericht zufolge gab es einen Toten und mindestens 16 Verletzte, von denen einige lebensgefährlich sind. Rettungskräfte versorgten die Opfer vor Ort und brachten sie anschließend in verschiedene Krankenhäuser der deutschen Hauptstadt.
Die genauen Umstände werden noch untersucht. Die deutschen Behörden haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um zu klären, ob es sich um eine vorsätzliche Tat, einen Unfall oder einen geplanten Anschlag handelte. Bislang wurde kein Motiv offiziell bestätigt, und die Polizei stuft den Vorfall nicht als Terroranschlag ein. Laut mehreren Medienberichten flüchtete der Fahrer vom Unfallort, woraufhin eine großangelegte Fahndung eingeleitet wurde.
Der Berliner Bürgermeister Kai Wegner verurteilte einen „Angriff auf unsere freie und offene Gesellschaft“ und sprach den Opfern und ihren Familien sein Beileid aus. Gleichzeitig lobte er das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte.
Diese Tragödie ereignete sich während des Christopher Street Day in Berlin, einer der größten LGBTQ+-Veranstaltungen Europas, die jährlich Hunderttausende Besucher anzieht. Die Veranstaltung wurde am Abend aufgrund des Rettungseinsatzes und der Absperrung des Geländes abgesagt.
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