Der Präsident des Landwirtschaftsverbands FNSEA, Arnaud Rousseau, fordert die Regierung auf, die Höhe ihres Hilfspakets für von Dürre, Hitzewellen und Bränden betroffene Landwirte zu konkretisieren. Der Verband schätzt, dass mehrere Milliarden Euro benötigt werden, um die am stärksten gefährdeten Betriebe zu schützen.
Die Regierung erarbeitet ein Hilfsprogramm für „Hitzewellen, Dürren und Brände“. Es soll unter anderem Liquiditätshilfen, Erleichterungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen, administrative Erleichterungen und Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Produktion umfassen. Die Höhe der Finanzmittel wurde noch nicht bekannt gegeben.
Soforthilfe gefordert
Die Verluste treffen insbesondere Viehbetriebe, die unter Futterknappheit leiden, sowie Mais- und Sonnenblumenproduzenten, deren Erträge voraussichtlich stark zurückgehen werden. Die französische Maisernte dürfte die niedrigste seit 1980 sein. Einige Betriebe könnten zudem Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Aussaat und der kommenden Anbausaison haben.
Eine genauere Schadensbewertung wird Ende August erwartet. Der Landwirtschaftsverband FNSEA fordert jedoch die rasche Auszahlung der Hilfsgelder an die am stärksten betroffenen Gebiete. Ein Treffen zwischen Vertretern der Landwirtschaft und Premierminister Sébastien Lecornu ist für Anfang September geplant.
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