Am kommenden Samstag findet zehn Jahre nach der Ermordung von Pater Jacques Hamel eine feierliche Gedenkveranstaltung statt. Der Priester wurde am 26. Juli 2016 nach der Messe in seiner Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray getötet. Zwei islamistische Terroristen stürmten das Gotteshaus und schnitten dem 85-jährigen Priester die Kehle durch. Die Tat löste im ganzen Land Entsetzen aus.
Ein Anschlag, der Frankreich schockierte
Der Anschlag schockierte die Nation durch seine Brutalität und Symbolkraft. Pater Hamel zelebrierte gerade die Morgenmesse, als die Angreifer in die Kirche Saint-Étienne eindrangen. Der Anschlag, zu dem sich der Islamische Staat bekannte, richtete sich während des Gottesdienstes gezielt gegen ein religiöses Symbol und einen unbewaffneten Mann.
Die Gedenkfeiern markieren den zehnten Jahrestag der Tragödie, die die französische katholische Gemeinde in tiefe Trauer stürzte. Die Erinnerung an Pater Hamel ist im kollektiven Bewusstsein weiterhin lebendig und verkörpert die Verwundbarkeit von Gotteshäusern gegenüber dem islamistischen Terrorismus, der Frankreich in dieser Zeit wiederholt heimsuchte.
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