François Fillon reiste diese Woche mit seiner Organisation „Acting for Peace with the Christians of the East“ in den Libanon. Die Organisation unterstützt christliche Minderheiten, die von Konflikten im Nahen Osten betroffen sind. In Beirut beteiligte sich der ehemalige Premierminister gemeinsam mit Freiwilligen an der Zubereitung und Verteilung von 6.000 Mahlzeiten für die Bedürftigsten.
Der ehemalige Präsidentschaftskandidat von 2017 möchte auf die humanitäre Lage im Süden des Landes aufmerksam machen, der von den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah schwer getroffen wurde. Er prangert die Zerstörung mehrerer Dörfer an und ist der Ansicht, dass die libanesische Krise in Europa trotz der Vertreibungen und der sich verschlechternden Lebensbedingungen derzeit weniger Beachtung findet.
Ein Bekenntnis zu den Christen des Ostens
François Fillon erklärt, sein Engagement rühre von der Verfolgung her, die Christen im Irak und in Syrien während der Ausbreitung des Islamischen Staates erlitten haben. Sein Verein setzt sich für den Erhalt der religiösen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten ein und leistet gleichzeitig materielle Hilfe für Gemeinschaften, die durch Kriege und Wirtschaftskrisen geschwächt sind.
Während seiner Reise traf François Fillon auch mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun sowie den französischen und amerikanischen Botschaftern zusammen. Sein Besuch findet inmitten verschärfter regionaler Spannungen statt, da mehrere Dörfer im Südlibanon durch Bombenangriffe beschädigt wurden und viele Bewohner gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen.
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