Die private Plattform Alaxione, spezialisiert auf die Verwaltung von Arztterminen, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Ein Hacker behauptet, fast sechs Millionen Profile mit potenziell hochsensiblen Daten gestohlen zu haben. Das Unternehmen bestätigt den Vorfall, bestreitet jedoch Art und Umfang des gemeldeten Datenlecks.
Laut Aussage des Hackers enthielten die Dateien Sozialversicherungsnummern, Bankdaten und Informationen zu Arztbesuchen. Der Hacker soll Alaxione einen Deal angeboten haben, um die Informationen zurückzugeben, bevor er sie für etwas über 4.000 € zum Verkauf anbot. Der Geschäftsführer des Unternehmens gab an, sich zu dem Fall nicht äußern zu wollen.
Alaxione erwähnt Testdaten
Das Unternehmen versichert, dass der Angriff lediglich einen Entwicklungsserver mit fiktiven Testdaten betraf. Diese Daten stehen daher in keinem Zusammenhang mit echten Patienten oder medizinischem Fachpersonal. Um das genaue Ausmaß des Datenlecks zu ermitteln, sind jedoch weitere technische Untersuchungen erforderlich.
Alaxione hat einen spezialisierten Anwalt und einen Cybersicherheitsexperten engagiert und plant, Anzeige zu erstatten. Dieser neue Fall folgt auf mehrere Cyberangriffe in jüngster Zeit, die französische Unternehmen und Behörden ins Visier genommen haben. Sollte sich der Diebstahl bestätigen, wären die Betroffenen aufgrund der darin enthaltenen medizinischen, Bank- und Verwaltungsdaten einem erheblichen Risiko von Phishing und Identitätsdiebstahl ausgesetzt.
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