Die irische Fluggesellschaft hat die Pflicht für Eltern, neben ihren Kindern zu sitzen, abgeschafft. Dennoch kann das Fliegen mit kleinen Kindern weiterhin teurer sein als erwartet, manchmal sogar teurer als das Ticket für Erwachsene.
Ryanair hat kürzlich die Praxis abgeschafft, Eltern einen Aufpreis für einen Sitzplatz neben ihren Kindern berechnen zu lassen. Eine begrüßenswerte Entscheidung für Familien, die jedoch das Problem der zahlreichen Zusatzgebühren, die Fluggesellschaften weiterhin Reisenden mit Kindern auferlegen, nicht löst.
Der auffälligste Fall betrifft Kleinkinder, die auf dem Schoß ihrer Eltern reisen: Für diese Babys ist kein Sitzplatz reserviert, trotzdem müssen sie bezahlen. In manchen Fällen übersteigen die gesamten Steuern und Zuschläge sogar den Preis des Tickets für den begleitenden Erwachsenen.
Die Praktiken der Fluggesellschaften unterscheiden sich erheblich. Einige bieten ermäßigte Tarife für Kinder ab zwei Jahren an, während andere den vollen Erwachsenenpreis ohne Ermäßigung berechnen. Flughafengebühren und staatliche Abgaben werden oft unabhängig vom Alter des Passagiers zusätzlich berechnet.
Für Familien kann die Endrechnung daher wesentlich höher ausfallen als der zum Zeitpunkt der Buchung angezeigte Preis, da sich im Laufe des Kaufprozesses versteckte Kosten anhäufen.
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