Der Abgeordnete Boris Tavernier hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der gesunde Lebensmittel leichter zugänglich machen soll. Sein Vorschlag sieht vor, dass große Einzelhändler dauerhaft eine Auswahl an Lebensmitteln zum Selbstkostenpreis anbieten müssen, sodass deren Preis die Einkaufskosten nicht übersteigt.
Laut dem Abgeordneten soll diese Maßnahme allen Verbrauchern unabhängig von ihrem Einkommen oder Wohnort den Zugang zu gesunden Produkten ermöglichen. Er präzisiert, dass die betreffenden Produkte nur einen begrenzten Teil des in Supermärkten erhältlichen Sortiments ausmachen würden und dass die Händler mit diesem gesamten Warenkorb weder Gewinn noch Verlust erzielen würden.
Eine von Verbänden erhobene Forderung
Diese Initiative spiegelt eine Forderung wider, die von mehreren Verbraucherverbänden unterstützt wird. Im Frühjahr wandten sich 37 Organisationen mit einem offenen Brief an den Premierminister und forderten ein Gesetz, das den Verkauf von rund 100 gesunden Produkten zum Selbstkostenpreis im Einzelhandel garantiert.
In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung begrüßten diese Verbände Boris Taverniers Vorschlag. Sie sind der Ansicht, dass der Text eine konkrete Antwort auf die Schwierigkeiten beim Zugang zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln darstellt und halten die Maßnahme für realistisch und umsetzbar.
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