Lyhanna: Rosas Mutter, ein weiteres Opfer, prangert die Absage ihres Termins bei Sébastien Lecornu an.
Lyhanna: Rosas Mutter, ein weiteres Opfer, prangert die Absage ihres Termins bei Sébastien Lecornu an.

Audrey, Rosas MutterDie elfjährige Lyhanna, das mutmaßliche Opfer von Jérôme Barella, sollte heute in Matignon Premierminister Sébastien Lecornu treffen. Sie sollte von ihrem Anwalt Pierre Debuisson begleitet werden, doch sie ist nicht erschienen. eine Beschwerde gegen den Staat und die Ermittler eingereichtDas Treffen wurde heute Morgen endgültig abgesagt. Eine Entscheidung, die vom Anwalt der Familie vehement angefochten wird, da der Termin bereits einmal verschoben worden sei.

„Beunruhigend, um nicht zu sagen beschämend.“

Im Fernsehsender RTL beklagte Anwalt Pierre Debuisson die seiner Ansicht nach ungerechtfertigte Absage der Anhörung. Laut Debuisson hätte Audrey empfangen, begleitet und angehört werden müssen. Sie erwartete Erklärungen zum Verfahren und Klarstellungen zur Bearbeitung des Falls ihrer Tochter. Der Anwalt ist der Ansicht, dass die Absage ungerechtfertigt ist. „Ziemlich beunruhigend, um nicht zu sagen beschämend.“nicht für sich selbst, sondern für Rosas Mutter, die er bei ihren Bemühungen begleitet.

Eine Mutter auf der Suche nach Antworten

Dieses Treffen sollte Audrey die Möglichkeit geben, Antworten in einem Fall zu erhalten, der ihrer Ansicht nach von schwerem Fehlverhalten überschattet ist. Rosas Mutter erstattete im August 2025 in Toulouse Anzeige. Darin beschuldigt sie Jérôme Barella etwa fünfzig Vergewaltigungen ihrer damals elfjährigen Tochter. Trotz der Schwere der Anschuldigungen wurde Jérôme Barella laut Aussage der Mutter in diesem Fall angeblich nie befragt.

„Die Realität der am Boden zurückgelassenen Opfer“

Für Herrn Debuisson verdeutlicht die Absage dieses Treffens ein umfassenderes Problem: die Situation von Opfern und Angehörigen, die sich angesichts von Verzögerungen, Schweigen und unverständlichen Entscheidungen im Stich gelassen fühlen. Der Anwalt sieht darin einen konkreten Beweis für die „Die Realität der am Boden zurückgelassenen Opfer.“

Eine Absage, die den Ärger neu entfacht

Audrey hatte gehofft, ein direktes Gespräch mit Sébastien Lecornu führen zu können, um zu verstehen, warum ihre Tochter trotz einer bereits vor Monaten eingereichten Beschwerde nicht die erwartete Nachverfolgung erhalten hatte. Die Absage des Treffens beendet daher nicht die Forderung nach Erklärungen, sondern verstärkt sie. Für Rosas Mutter und ihren Anwalt bleibt die Frage: Warum wurde die Meldung einer Familie über solch schwerwiegende Vorfälle nicht wie geplant bearbeitet?

https://x.com/rtlfrance/status/2072897719241203858?s=46