Gegen Ende des Krieges? Washington und Teheran melden bedeutende Fortschritte in den Verhandlungen.
Gegen Ende des Krieges? Washington und Teheran melden bedeutende Fortschritte in den Verhandlungen.

Die Vereinigten Staaten, Iran und Pakistan erklärten am Samstag, dass in den Verhandlungen zur Beendigung des fast dreimonatigen Krieges bedeutende Fortschritte erzielt worden seien. Die diplomatischen Gespräche werden fortgesetzt, während die Vermittler in den kommenden Tagen eine Einigung anstreben.

In Teheran traf der pakistanische Armeechef Feldmarschall Asim Munir im Rahmen der von Islamabad geführten Vermittlungsbemühungen mit mehreren hochrangigen iranischen Regierungsvertretern zusammen. Laut iranischem Außenministerium konzentrieren sich die Gespräche nun auf die Finalisierung einer Absichtserklärung, die die Grundlage für eine Einigung bilden soll.

Irans Chefunterhändler Mohammad Baqer Qalibaf und Außenminister Abbas Araqchi nahmen an Gesprächen mit der pakistanischen Delegation teil. Asim Munir traf laut staatlichen Medienberichten vor seiner Abreise aus der iranischen Hauptstadt auch mit dem iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian zusammen.

Die pakistanische Armee meldete in den vergangenen 24 Stunden „ermutigende“ Fortschritte hin zu einer endgültigen Einigung. Pakistan spielt seit mehreren Wochen eine zentrale Rolle als Vermittler zwischen Washington und Teheran, um den Konflikt zu entschärfen.

US-Außenminister Marco Rubio, der sich derzeit in Indien aufhält, bestätigte seinerseits, dass die Gespräche Fortschritte machten. Er erklärte, die Vereinigten Staaten könnten in Kürze „etwas zur Iran-Frage verkünden“.

„Es wurden Fortschritte erzielt, während ich mit Ihnen spreche“, sagte Rubio vor Reportern in Neu-Delhi. „Es ist möglich, dass wir noch heute, morgen oder in wenigen Tagen etwas verkünden können“, fügte er hinzu und deutete damit die Möglichkeit eines raschen diplomatischen Durchbruchs an.

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