Die UN warnt vor einem möglicherweise starken El-Niño-Ereignis und ruft die Länder zur Vorbereitung auf.
Die UN warnt vor einem möglicherweise starken El-Niño-Ereignis und ruft die Länder zur Vorbereitung auf.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) warnte am Dienstag, dass sich in den kommenden Monaten ein mäßiges bis starkes El-Niño-Ereignis entwickeln könnte, das zu einem Anstieg der globalen Temperaturen und einer Zunahme extremer Wetterereignisse führen würde.

Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) werden sich die Oberflächengewässer im zentralen und östlichen Pazifik voraussichtlich zwischen Juni und August in den meisten Teilen der Welt überdurchschnittlich hohe Temperaturen verursachen. Dieses Phänomen könnte bis November anhalten.

WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo rief die Regierungen dazu auf, die möglichen Folgen dieses Klimaereignisses, darunter Hitzewellen, Dürren und Starkregen, vorherzusehen.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres bezeichnete die Situation als dringenden Klimaalarm und betonte die Notwendigkeit, Präventions- und Anpassungsmaßnahmen zu verstärken.

El Niño ist ein Naturphänomen, das die Wettermuster weltweit verändert. Typischerweise führt es zu vermehrten Niederschlägen in bestimmten Regionen, darunter im südlichen Südamerika, im Süden der Vereinigten Staaten, in Teilen des Horns von Afrika und in Zentralasien.

Umgekehrt kann es in Australien, Indonesien, Mittelamerika und Teilen Südasiens zu schweren Dürren führen. Außerdem begünstigt es die Entstehung von Zyklonen und Hurrikanen in Teilen des Pazifiks.

Die WMO weist darauf hin, dass das vorherige El-Niño-Ereignis zwischen 2023 und 2024 dazu beigetragen hat, dass 2024 das weltweit heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wurde. Experten befürchten, dass ein weiteres intensives Ereignis die bereits in vielen Teilen der Welt beobachteten Auswirkungen des Klimawandels noch verschärfen könnte.

Angesichts dieser Prognosen fordern die UN-Organisationen die nationalen Behörden dringend auf, ihre Warnsysteme, Notfallpläne und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerungsgruppen, die am stärksten von extremer Hitze, Überschwemmungen und Dürren betroffen sind, zu verstärken.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.