Aluminium Dunkerque wird von bahrainischen Investoren für 2,2 Milliarden Dollar übernommen.
Aluminium Dunkerque wird von bahrainischen Investoren für 2,2 Milliarden Dollar übernommen.

Der bahrainische Konzern Aluminium Bahrain (Alba) hat die Übernahme von Aluminium Dunkerque für rund 2,2 Milliarden US-Dollar bestätigt. Die am Rande des Choose France-Gipfels unterzeichnete Vereinbarung zählt zu den bedeutendsten Industrietransaktionen des Jahres im Bereich der strategischen Metalle.

Die Vereinbarung sieht auch den Erwerb einer Beteiligung durch Bpifrance vor. Die staatliche Investitionsbank wird 100 Millionen Euro investieren und eine Minderheitsbeteiligung von 6 % sowie einen Sitz im Verwaltungsrat der Holdinggesellschaft von Aluminium Dunkerque halten. Diese Präsenz wurde von den Arbeitnehmervertretern als Zeichen französischer industrieller Souveränität begrüßt.

Ein Bekenntnis zur Beschäftigung und zur industriellen Zukunft des Standorts

Aluminium Dunkerque, ehemals ein Vorzeigeunternehmen der Pechiney-Gruppe, betreibt die größte Primäraluminiumproduktionsanlage Frankreichs in Nordfrankreich. Das Werk produziert jährlich rund 300.000 Tonnen Aluminium und beschäftigt fast 750 Mitarbeiter. Seit 2021 befindet sich das Werk im Besitz des amerikanischen Investmentfonds American Industrial Partners.

Alba versichert, dass diese Übernahme keine Auswirkungen auf die Beschäftigung haben wird und Teil einer langfristigen Industriestrategie ist. Der Konzern, der bereits 1,6 Millionen Tonnen Aluminium pro Jahr produziert, betrachtet diese Transaktion als wichtigen Schritt in seiner internationalen Entwicklung und seinem Bestreben, seine Präsenz auf dem europäischen Markt zu stärken.

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