Lebensende: Eine endgültige Abstimmung in der Nationalversammlung wird am 15. Juli erwartet.
Lebensende: Eine endgültige Abstimmung in der Nationalversammlung wird am 15. Juli erwartet.

Die Regierung will die Verabschiedung des Gesetzes zur Sterbebegleitung beschleunigen. Der Minister für die Beziehungen zum Parlament, Laurent Panifous, gab bekannt, dass die formelle Schlussabstimmung in der Nationalversammlung für den 15. Juli angesetzt ist, um den seit Jahren diskutierten Text zu finalisieren.

Der Minister erklärte, der gemeinsame Ausschuss aus Parlaments- und Senatorenmitgliedern werde versuchen, einen Kompromiss zu finden. Eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden Kammern sei jedoch weiterhin wahrscheinlich. In diesem Fall würde der Gesetzentwurf in der Woche vom 22. Juni zur zweiten Lesung an die Nationalversammlung zurückverwiesen.

Eine außerordentliche Sitzung wurde bis in den Juli hinein verlängert.

Laut Laurent Panifous könnte es anschließend zu einer letzten parlamentarischen Debatte mit dem Senat kommen, bevor die Nationalversammlung am 15. Juli das letzte Wort hat. Der Gesetzesvorschlag, der auf der Arbeit der Bürgerkonvention zur Sterbebegleitung basiert, zielt darauf ab, ein Recht auf Sterbehilfe unter streng geregelten Bedingungen zu schaffen.

Die Regierung plant zudem eine außerordentliche Parlamentssitzung ab dem 1. Juli, um mehrere prioritäre Gesetzesentwürfe zu prüfen, insbesondere zu den Themen Landwirtschaft, Sicherheit, Justiz und Jugendschutz in sozialen Medien. Der Minister versicherte, dass die Arbeit über den 14. Juli hinaus fortgesetzt werde, um die Abstimmungen über die bereits laufenden Gesetzesvorhaben abzuschließen.

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