Brasilien untersucht zwei Verdachtsfälle von Ebola, obwohl bei den Betroffenen Meningitis und Malaria diagnostiziert wurden.
Brasilien untersucht zwei Verdachtsfälle von Ebola, obwohl bei den Betroffenen Meningitis und Malaria diagnostiziert wurden.

Die brasilianischen Gesundheitsbehörden setzen ihre Untersuchungen zu zwei Verdachtsfällen von Ebola in den Bundesstaaten São Paulo und Rio de Janeiro fort, obwohl Tests bei den betroffenen Patienten andere Erkrankungen aufdeckten.

Laut lokalen Behörden wurde bei einem Mann, der im Bundesstaat São Paulo ins Krankenhaus eingeliefert wurde, Meningitis diagnostiziert, während bei einem Patienten in Rio de Janeiro Malaria festgestellt wurde. Gesundheitsbeamte betonen jedoch, dass diese Ergebnisse eine gleichzeitige Ebola-Virusinfektion nicht vollständig ausschließen, weshalb die Untersuchungen andauern.

Das brasilianische Gesundheitsministerium teilte mit, dass sich der in São Paulo hospitalisierte Patient, ein Staatsbürger der Demokratischen Republik Kongo, der kürzlich von dort zurückgekehrt war, in einem ernsten Zustand befindet. Er musste nach dem Auftreten von Fieber beatmet werden.

Der zweite Fall betrifft eine Person, die nach einer kürzlichen Reise nach Uganda im Bundesstaat Rio de Janeiro ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Behörden weisen darauf hin, dass es in beiden afrikanischen Ländern derzeit zu Ebola-Ausbrüchen kommt.

Die brasilianischen Gesundheitsbehörden haben die für diese Art von Situation vorgesehenen Gesundheitsprotokolle umgesetzt, einschließlich der Isolation von Patienten und der Durchführung zusätzlicher Tests, um das Vorhandensein des Virus endgültig zu bestätigen oder auszuschließen.

Diese erhöhte Wachsamkeit erfolgt vor dem Hintergrund eines der größten Ebola-Ausbrüche der letzten Jahre in der Demokratischen Republik Kongo. Internationale Gesundheitsbehörden beobachten die Lage in Uganda ebenfalls genau.

Bislang wurden in Brasilien keine bestätigten Fälle von Ebola gemeldet, die Behörden geben jedoch an, ein hohes Maß an Überwachung aufrechtzuerhalten, um jegliches Risiko einer Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

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