Lange Zeit mit den Silhouetten der 1970er und 1990er Jahre assoziiert, feiern hochgeschnittene Jeans ein anhaltendes Comeback in den Kleiderschränken. Ihr Bund sitzt typischerweise bis zum Bauchnabel oder sogar darüber, im Gegensatz zu Hüftjeans, die auf der Hüfte sitzen. Dieser Schnitt ist mittlerweile in fast allen Varianten erhältlich, von geraden Beinen bis hin zu Schlaghosen, einschließlich Mom-Jeans, Slim-Fit-Jeans und weit geschnittenen Hosen.
Ihr Erfolg beruht vor allem auf ihrer Fähigkeit, die Silhouette zu strukturieren. High-Waist-Jeans betonen die Taille, verlängern optisch die Beine und lassen sich problemlos mit einer in den Bund gesteckten Bluse, einem Crop-Top oder einer locker sitzenden Jacke kombinieren. Sie erfüllen zudem den Wunsch nach Tragekomfort, insbesondere wenn der Stoff etwas Stretchanteil hat und der Bund den Bauch nicht zu stark einengt.
Ein Trend, der zum Garderobenklassiker geworden ist
Soziale Medien, Prominente und das wiederkehrende Comeback von Vintage-Styles haben dazu beigetragen, dass dieser Schnitt weiterhin im Trend liegt. Marken bieten mittlerweile mehr Größen und verschiedene Bundhöhen an, um einer größeren Bandbreite an Figurtypen gerecht zu werden. Raw Denim oder schwarzer Denim werden oft für einen eleganten Look gewählt, während verwaschene, weite oder zerrissene Jeans eher für einen lässigen Stil sorgen.
Hochgeschnittene Jeans sind jedoch nicht automatisch für jeden und jede Situation geeignet. Ein zu langer Schritt, ein zu steifer Bund oder ein ungünstiger Schnitt können Falten werfen und beim Sitzen unbequem werden. Die Wahl hängt daher weniger von Trends als von der Körperform, dem Material und der Schnittqualität ab. Trotz des gelegentlichen Comebacks von Hüftjeans scheinen hochgeschnittene Jeans mittlerweile mehr als nur ein Modetrend zu sein und sich als fester Bestandteil der modernen Garderobe etabliert zu haben.
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