Gestern Abend kam es im Herzen des Pariser U-Bahn-Netzes zu Szenen schockierender Brutalität. Als sie sich darauf vorbereiteten, ihre Schicht am Bahnhof Châtelet zu beenden, wurden zwei RATP-Mitarbeiter gewaltsam angegriffen. Eine von ihnen, im dritten Monat schwanger, erhielt gezielte Schläge auf Bauch und Kopf. Nach ersten Informationen unserer Kollegen von Le Parisien erschien der Angreifer ohne Vorwarnung und schlug die beiden Angestellten mit einer plötzlichen und ungerechtfertigten Geste.
Mann greift Polizistinnen ohne erkennbares Motiv an
Während eine von ihnen einen Schlag in den Nacken bekam, erhielt ihre schwangere Kollegin einen Tritt in den Unterleib, gefolgt von einem zweiten Tritt gegen den Kopf. Die beiden Frauen wurden schnell in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Leben ist nicht in Gefahr, aber das Trauma ist sehr real. Der Täter wurde unmittelbar danach von Sicherheitsbeamten der RATP festgenommen. Eine Beschwerde wurde eingereicht. Das Unternehmen reagierte entschieden, verurteilte die Tat, die es als „inakzeptabel“ bezeichnete, und erinnerte daran, dass für diese Art von Aggression eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren drohen kann. Hinter der offiziellen Empörung steht die Frage der Verletzlichkeit von Außendienstmitarbeitern, die erneut in die Debatte einfließt.