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Eine amerikanisch-russische Crew kehrt nach 241 Tagen im Weltraum zur Erde zurück.

Eine amerikanisch-russische Crew kehrt nach 241 Tagen im Weltraum zur Erde zurück.
Eine amerikanisch-russische Crew kehrt nach 241 Tagen im Weltraum zur Erde zurück.

NASA-Astronaut Chris Williams und die russischen Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow und Sergej Mikajew landeten am Sonntag an Bord des Raumschiffs Sojus MS-28 in Kasachstan, nachdem sie acht Monate an Bord der Internationalen Raumstation verbracht hatten.

Die Rückkehr verlief ohne Zwischenfälle. Die Sojus-MS-28-Kapsel landete gegen 15:27 Uhr Ortszeit südöstlich von Dscheskasgan auf kasachischem Boden und beendete damit eine 241-tägige Mission, in der die Besatzung 3.856 Erdumrundungen absolvierte und über 102 Millionen Meilen zurücklegte.

Auf amerikanischer Seite forschte Chris Williams an neuen Krebsbehandlungen und arbeitete an der Verbesserung der Materialherstellung im Weltraum für Hochleistungsrechner und elektronische Geräte. Er absolvierte außerdem zwei Außenbordeinsätze, um die Modernisierung des Stromversorgungssystems der Station vorzubereiten und ein defektes Gelenk am Roboterarm Canadarm2 auszutauschen.

Auf russischer Seite umfasste die ISS-74-Mission einen Außenbordeinsatz zur Installation von Ausrüstung für das Sun-Terahertz-Experiment, das die Terahertz-Strahlung der Sonne erforscht. Laut Roskosmos erhielt die Besatzung außerdem zwei Progress-MS-Frachtraumschiffe mit Wasser, Treibstoff und lebensnotwendigen Gasen für die Raumstation.

Nach medizinischen Untersuchungen vor Ort sollen die drei Besatzungsmitglieder nach Karaganda in Zentralkasachstan geflogen werden. Williams wird anschließend mit einem NASA-Flugzeug zum Johnson Space Center in Houston reisen, während Kud-Sverchkov und Mikaev im Trainingszentrum Sternenstadt bei Moskau erwartet werden.

Ihre Nachfolger sind bereits bereit. NASA-Astronaut Anil Menon und die Kosmonauten Pjotr ​​Dubrow und Anna Kikina erreichten Anfang des Monats mit Sojus MS-29 die ISS. Gemeinsam mit Jessica Meir, Jack Hathaway, der europäischen Astronautin Sophie Adenot und Andrej Fedjajew starteten sie die Expedition 75, die bis Frühjahr 2027 laufen soll. Das Programm umfasst die Fertigung im Weltraum, Augmented Reality, künstliche Intelligenz zur Überwachung der Astronautengesundheit und den 3D-Druck von menschlichem Gewebe.

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