Bei einer Schießerei am Sonntag, dem 9. August, in Holbæk, einer dänischen Stadt etwa 60 Kilometer westlich von Kopenhagen, wurden mehrere Menschen verletzt. Die Polizei entsandte umgehend ein Großaufgebot zum Tatort, um diesen abzusichern, die Opfer medizinisch zu versorgen und nach mutmaßlichen Tätern zu suchen. Die genaue Zahl der Verletzten und deren Zustand wurden von den Behörden noch nicht bekannt gegeben.
Die Ermittler arbeiten derzeit daran, den genauen Tathergang anhand von Beobachtungen am Tatort und Zeugenaussagen zu rekonstruieren. Die Behörden haben weder mitgeteilt, ob Verdächtige identifiziert oder festgenommen wurden, noch die Art der verwendeten Waffe spezifiziert. Sie mahnen zur Vorsicht im Hinblick auf die Umstände der Schießerei, da die Ermittlungen zur Klärung der Verantwortlichkeit andauern.
Die Theorie eines Konflikts zwischen kriminellen Gruppen wird favorisiert.
Ersten Berichten der dänischen Polizei zufolge könnte die Schießerei mit einer Auseinandersetzung zwischen mehreren kriminellen Gruppen zusammenhängen. Die Möglichkeit einer Abrechnung wird daher untersucht, muss aber noch bestätigt werden. Die Ermittler müssen klären, ob die Opfer gezielt angegriffen wurden oder ob einige von ihnen zufällig in der Nähe getroffen wurden.
Dänemark kämpft seit Jahren mit Gewalt im Zusammenhang mit Rivalitäten zwischen kriminellen Banden und Drogenhandel. Dieses Phänomen hat auch eine regionale Dimension: Mehrere Netzwerke operieren gleichzeitig in Dänemark und Schweden. Die Behörden beider Länder haben ihre Zusammenarbeit angesichts von Schießereien, Bombenanschlägen und der Rekrutierung junger Täter, die im Auftrag organisierter Gruppen Gewalttaten verüben, verstärkt.
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