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Vereinigtes Königreich: Andy Burnham startet eine Tournee, die sich den Lebenshaltungskosten widmet.

Vereinigtes Königreich: Andy Burnham startet eine Tournee, die sich den Lebenshaltungskosten widmet.
Vereinigtes Königreich: Andy Burnham startet eine Tournee, die sich den Lebenshaltungskosten widmet.

Der britische Premierminister Andy Burnham wird durch die verschiedenen Landesteile und Regionen des Vereinigten Königreichs reisen, um mit Bürgern zusammenzutreffen, die unter den steigenden Lebenshaltungskosten leiden. Downing Street hat eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die ihren Alltag erleichtern und ihnen etwas Entlastung verschaffen sollen.

Der Regierungschef will insbesondere gegen versteckte Preise und seiner Ansicht nach unlautere Geschäftspraktiken vorgehen. Er möchte außerdem Unternehmen in den Stadtzentren unterstützen und die Anliegen der Öffentlichkeit einholen, um einen Zehnjahresplan für die Wirtschaft zu entwickeln.

Wichtige Maßnahmen werden im Oktober erwartet

Die wichtigsten Finanzankündigungen werden erst mit der Vorlage des Haushaltsplans im Oktober erwartet. Finanzminister John Healey hat bereits angekündigt, dass er strikte Haushaltsdisziplin wahren werde, was den Handlungsspielraum der Regierung einschränken werde.

Die Opposition übt bereits Kritik an dieser Tour. Die Konservativen werfen der Regierung Steuererhöhungen und verstärkte Auflagen für Unternehmen vor, während die Liberaldemokraten eine befristete Mehrwertsteuersenkung für das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie eine Reform der Unternehmensbesteuerung fordern.

Die vorzeitige Entlassung von Gefangenen ist weiterhin umstritten.

Andy Burnham wird sich auch mit der Kritik an seinem Programm zur vorzeitigen Haftentlassung für Gefangene in England und Wales auseinandersetzen müssen. Zwei Männer, die wegen der Tötung des Polizisten Andrew Harper verurteilt wurden, könnten ab 2027 von dem Programm profitieren, trotz Protesten von Harpers Familie.

Die Regierung argumentiert, dass sie das Programm nicht weiter einschränken könne, ohne die Überbelegung der Gefängnisse zu verschärfen. Die Gefängnispopulation hat bereits 86.495 Häftlinge erreicht, mehr als 97 % der verfügbaren Kapazität, und könnte die Kapazität schon im November überschreiten.

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