Der US-Präsident hat eine Exekutivverordnung unterzeichnet, die einen 15-prozentigen Zoll auf importierte Produkte aus Polysilizium, einem wichtigen Rohstoff für die Herstellung von Mikroprozessoren und Solarmodulen, vorsieht. Die Maßnahme tritt am 4. Dezember in Kraft.
Polysilizium steht im Zentrum einer neuen Handelsoffensive Washingtons gegen Peking. Donald Trump hat einen 15-prozentigen Zoll auf Importe von Produkten angeordnet, die dieses Material enthalten. Polysilizium wird in großem Umfang bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaikzellen verwendet. China ist der weltweit führende Produzent.
Das erklärte Ziel ist die Stärkung der amerikanischen Lieferketten in zwei als strategisch wichtigen Sektoren: Künstliche Intelligenz, die auf große Mengen elektronischer Chips angewiesen ist, und die Energiewende, die insbesondere durch den Ausbau der Solarenergie vorangetrieben wird. Washington beabsichtigt, seine Abhängigkeit von Peking in diesen Sektoren zu verringern.
Die Steuer tritt am 4. Dezember in Kraft. Sie ist Teil der fortlaufenden protektionistischen Politik der Trump-Regierung, die die Instrumente der Zölle verstärkt, um Hersteller zu zwingen, ihre Produktion zu verlagern oder ihre Lieferketten auf amerikanischem Boden zu sichern.
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