Reporter ohne Grenzen hat zehn Empfehlungen zur Stärkung des Schutzes von Journalisten veröffentlicht, die sich auf Umwelt- und Klimathemen konzentrieren. Die NGO fordert Frankreich und alle Staaten auf, diese Empfehlungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Journalisten, die sich mit Umwelt- und Klimathemen befassen, sehen sich zunehmendem Druck in vielfältiger Form ausgesetzt. Diese Beobachtung veranlasste Reporter ohne Grenzen, zehn Empfehlungen zu formulieren, die darauf abzielen, „den Schutz verlässlichen und unabhängigen Journalismus zu Umweltthemen zu stärken“.
Die internationale Organisation wendet sich nicht nur an Frankreich: Sie ruft alle Staaten dazu auf, von bloßen Absichten zu konkreten Maßnahmen überzugehen, indem sie eine auf die Situation dieser Informationsfachleute abgestimmte öffentliche Politik verabschieden.
Der Umweltjournalismus nimmt in der Medienlandschaft eine Sonderstellung ein, da Klimathemen in der öffentlichen Debatte immer mehr an Bedeutung gewinnen. Laut Reporter ohne Grenzen (RSF) geht diese gestiegene Sichtbarkeit jedoch mit einer größeren Gefahr von Einschüchterungen und Destabilisierungsversuchen einher.
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