Der Bürgermeister von Chaumont, Antoine Desfretier, wurde am Dienstagabend mit schweren Kopfverletzungen in seinem Fahrzeug nahe Rolampont im Département Haute-Marne aufgefunden. Der 50-jährige Politiker wurde offenbar angeschossen, die genauen Umstände des Vorfalls sind jedoch noch unklar. Sein Zustand gilt nicht mehr als lebensbedrohlich.
Gegen 23:30 Uhr meldete Antoine Desfretier selbst den Notruf, um seine Verletzung zu melden und seinen Standort durchzugeben. Feuerwehrleute und ein Team des mobilen Intensivpflegedienstes (SMUR) kümmerten sich um ihn, bevor er ins Universitätsklinikum Dijon gebracht wurde. Ob sich in der Nähe des Fahrzeugs eine Schusswaffe befand, ist noch nicht bestätigt.
Es wird ermittelt, um die Ursache der Verletzung festzustellen.
Die Staatsanwaltschaft von Chaumont hat Ermittlungen zu den Ursachen der schweren Verletzungen eingeleitet. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Frage, ob es sich um einen Unfall, eine vorsätzliche Handlung oder die Beteiligung einer anderen Person handelte. Zum jetzigen Zeitpunkt wird keine Hypothese offiziell favorisiert.
Die Gemeinde Chaumont bestätigte die Einlieferung des Bürgermeisters ins Krankenhaus und gab bekannt, dass er nicht in Lebensgefahr schwebt. Während seiner Genesung setzen die gewählten Amtsträger und die städtischen Dienste ihre Arbeit fort. Antoine Desfretier ist gleichzeitig Präsident der Metropolregion Chaumont.
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