Gazpacho, ursprünglich aus Andalusien im Süden Spaniens, ist zu einem der bekanntesten Gerichte der mediterranen Küche geworden. Es wird kalt serviert und traditionell aus Tomaten, Gurken, Paprika, Knoblauch, Olivenöl, Essig und Brot zubereitet. Seine Konsistenz kann je nach Rezept und regionalen Gepflogenheiten cremig oder etwas dickflüssiger sein.
Gazpacho ist besonders bei heißem Wetter beliebt und eine einfache Möglichkeit, verschiedene rohe Gemüsesorten zu verzehren. Eine Portion liefert Wasser, Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien, insbesondere Lycopin aus Tomaten. Der Kaloriengehalt ist in der Regel moderat, variiert jedoch je nach Menge des verwendeten Olivenöls und Brotes.
Ein einfaches Rezept, das auch Hersteller anspricht.
Die Beliebtheit von Gazpacho reicht mittlerweile weit über Spaniens Grenzen hinaus. In Frankreich gehört es neben traditionellen Suppen und Gemüsesäften zum festen Bestandteil des Kühlregals in Supermärkten. Mittlerweile bieten verschiedene Marken zahlreiche Varianten mit alten Tomatensorten, Wassermelone, Rote Bete, Zucchini oder gelber Paprika an. Allerdings kann industriell hergestelltes Gazpacho mehr Salz, Öl oder Zusatzstoffe enthalten als selbstgemachtes.
Für selbstgemachtes Gazpacho einfach reife Tomaten mit Gurke, Paprika, etwas Knoblauch, Olivenöl und Essig pürieren und die Mischung anschließend einige Stunden abkühlen lassen. Das Gericht kann mit gewürfeltem Gemüse, Croutons, frischen Kräutern oder einem hartgekochten Ei serviert werden. Preiswert, schnell zubereitet und erfrischend – Gazpacho ist die perfekte Wahl für sommerliche Mahlzeiten.
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