Die derzeit in Frankreich grassierende Hitzewelle hat die Dauer der Hitzewelle des Sommers 2003 bereits übertroffen. Laut Météo-France dauert die Hitzewelle seit dem 28. Juli bereits 17 Tage in Folge an, im Vergleich zu 16 Tagen bei der Hitzewelle im Jahr 2003.
Diese Welle ist damit die drittlängste, die jemals im Land registriert wurde. Sie ist jedoch kürzer als die Wellen vom Juli 2006 (21 Tage) und Juli 1983 (23 Tage). Hinsichtlich der Intensität bleibt der Rekord für das Jahr allerdings bei der Welle Ende Juni 2026.
Temperaturen nahe 40°C
Die aktuelle Hitzewelle hat bereits zwei Höhepunkte erreicht, den ersten am 29. Juli und den zweiten am Mittwoch, dem 12. August. Eine weitere besonders intensive Hitzewelle wird am Donnerstag in der westlichen Hälfte des Landes und am Freitag in der östlichen Hälfte erwartet, wobei die Temperaturen in vielen Regionen fast 40°C erreichen werden.
An der Küste des Ärmelkanals wird ab Freitag ein allmählicher Temperaturrückgang erwartet. Dieser setzt sich am Samstag fort und breitet sich am Sonntag allmählich über das ganze Land aus. Die Kälteperiode gilt jedoch erst dann als beendet, wenn ein ausreichender und anhaltender Rückgang der durchschnittlichen Landestemperaturen zu verzeichnen ist.
Dies ist die 54. Hitzewelle, die in Frankreich seit 1947 verzeichnet wurde. Die Hälfte dieser Hitzewellen ereignete sich seit 2010 – ein Trend, der in direktem Zusammenhang mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel steht. Der Sommer 2026 ist bereits von drei Hitzewellen in weniger als zwei Monaten geprägt, nachdem die erste, ungewöhnlich frühe Hitzewelle Ende Mai auftrat.
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