Volvo verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang, rechnet aber bis zum Jahresende mit einer Erholung.
Volvo verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang, rechnet aber bis zum Jahresende mit einer Erholung.

Der schwedische Automobilhersteller Volvo Cars verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen Leistungsrückgang. Grund dafür waren die Abschwächung des chinesischen Marktes und geopolitische Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Der Konzern erwirtschaftete zwischen April und Juni einen Umsatz von 7,04 Milliarden Euro, verglichen mit 8,47 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auch der Absatz ging um 6 % zurück; in diesem Zeitraum wurden 171.500 Fahrzeuge verkauft.

Der Nettogewinn lag jedoch bei 37,78 Millionen Euro, während der Konzern im zweiten Quartal 2025 einen Verlust von 733,80 Millionen Euro verbucht hatte, hauptsächlich aufgrund einer erheblichen Wertminderung seiner Elektrofahrzeuge.

Volvo rechnet mit einer Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte

Trotz dieser rückläufigen Ergebnisse blickt CEO Håkan Samuelsson weiterhin optimistisch auf das restliche Jahr. Er hebt hervor, dass der US-Markt Anzeichen einer Erholung zeigt, mit zwei aufeinanderfolgenden Monaten mit steigenden Verkaufszahlen im Mai und Juni. Volvo Cars rechnet zudem mit weiterem Wachstum in Europa, was zu deutlich höheren Verkaufszahlen im zweiten Halbjahr führen dürfte.

Der Hersteller setzt gleichzeitig sein im vergangenen Jahr angekündigtes Kostensenkungsprogramm fort. Volvo Cars gibt an, seine Belegschaft im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um rund 3.000 Stellen reduziert zu haben. Dies ist Teil eines 1,63 Milliarden Euro umfassenden Kostensenkungsplans, der auf eine nachhaltige Verbesserung der Rentabilität abzielt.

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