Der ehemalige senegalesische Präsident Macky Sall wird diesen Freitag in Dakar erwartet, um sich mit dem Staatsoberhaupt im Zusammenhang mit seiner Kandidatur für das Amt des UN-Generalsekretärs zu treffen. Eine Gruppe verurteilt seinen Besuch und wirft ihm vor, Oppositionsdemonstrationen gewaltsam unterdrückt zu haben.

Ein senegalesisches Kollektiv lehnt Macky Salls Rückkehr nach Dakar ab.
Ein senegalesisches Kollektiv lehnt Macky Salls Rückkehr nach Dakar ab.

Der ehemalige senegalesische Präsident Macky Sall wird diesen Freitag in Dakar erwartet, um sich mit dem Staatsoberhaupt im Zusammenhang mit seiner Kandidatur für das Amt des UN-Generalsekretärs zu treffen. Eine Gruppe verurteilt seinen Besuch und wirft ihm vor, Oppositionsdemonstrationen gewaltsam unterdrückt zu haben.

Der Besuch von Macky Sall in Dakar ist nicht unumstritten. Der ehemalige senegalesische Präsident trifft sich am Freitag mit dem amtierenden Staatsoberhaupt des Landes – ein Schritt in seinem Wahlkampf um das Amt des UN-Generalsekretärs. Eine Gruppe hat sich jedoch öffentlich gegen das Treffen ausgesprochen.

Diese Gruppe wirft dem ehemaligen Staatsoberhaupt vor, zwischen 2021 und 2024, einer Zeit intensiver politischer Spannungen im Senegal, die Dutzende von Menschenleben kostete, ein hartes Vorgehen gegen oppositionelle Demonstranten angeordnet zu haben.

Macky Salls Kandidatur für die UN-Präsidentschaft rückt somit seine Sicherheitsbilanz in den Fokus, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem er versucht, sich auf der internationalen Bühne neu zu positionieren.

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