Ein 50-jähriger französischer Vater und seine beiden Söhne im Alter von fünf und sieben Jahren wurden am Freitagmorgen gerettet, nachdem sie über 16 Stunden vor der Küste von Koh Samui, Thailand, auf ihrem Jetski getrieben waren. Ihr Jetski war kurz nach dem Verlassen der Touristeninsel im Golf von Thailand gekentert.
Die drei Franzosen wurden gegen 10 Uhr morgens gefunden. Sie waren erschöpft und hatten eine erhebliche Menge Meerwasser verschluckt. Sie wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, konnten es aber kurz nach ihrer Einlieferung wieder verlassen.
Die Umstände des Unfalls werden noch ermittelt.
Der Vater hatte den Jetski am Donnerstag gegen 17 Uhr gemietet. Da die Familie nicht wie vereinbart zurückkehrte, alarmierte die Vermietungsfirma die Rettungsdienste und die örtlichen Behörden. Ersten Berichten zufolge kenterte der Jetski nach nur etwa fünfzehn Minuten Fahrt.
Die Behörden untersuchen nun die Unfallursache. Der Vater bezeichnete sich selbst als erfahrenen Jetski-Fahrer, während die Vermietungsfirma behauptet, die Familie habe den vorgesehenen Bereich verlassen. Aufnahmen der Rettungsaktion zeigen den fast vollständig unter Wasser liegenden Jetski. Eines der Kinder befindet sich im überfluteten Teil, der Vater treibt daneben. Alle trugen Schwimmwesten.
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