In der Nacht von Samstag auf Sonntag fielen Schüsse auf einer Rave-Party in Aarau im Kanton Aargau in der Schweiz. Die kantonale Polizei bestätigte mehrere Opfer, machte aber noch keine Angaben zur genauen Anzahl oder zum Schweregrad der Verletzungen. Rund um die Pferderennbahn Schachen, wo die Veranstaltung stattfand, wurde ein Großeinsatz der Sicherheitskräfte durchgeführt.
Kurz vor 3 Uhr morgens waren Schüsse zu hören.
Die Schießerei ereignete sich kurz vor 3 Uhr morgens auf der Aarauer Rennbahn, während die „Aarauer Rave“ in vollem Gange war. Die Techno-Veranstaltung hatte am Samstagnachmittag begonnen und sollte bis 2 Uhr Sonntagmorgen dauern. Mehrere Tausend Menschen waren den ganzen Abend über anwesend. Die kantonale Polizei von Aargau bestätigte umgehend die Ernsthaftigkeit der Lage. „Aarau : Schüsse bei einer Veranstaltung in Schachen in der Nacht. Mehrere Verletzte. Ein Großeinsatz der Polizei läuft. Meiden Sie das Gebiet “, so die Behörden. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Polizei noch keine genauen Opferzahlen veröffentlicht.
Schüsse wurden in Richtung der Menge abgefeuert.
Erste Polizeiberichte deuten darauf hin, dass mehrere Schüsse fielen, während sich eine große Menschenmenge auf dem Gelände aufhielt. Vanessa Rumpold, Sprecherin der kantonalen Polizei von Aargau, bestätigte, dass sich der Einsatz auf die Rennstrecke konzentrierte. „Wir wissen noch nicht genau, was passiert ist “, erklärte sie in den ersten Stunden nach dem Vorfall. Die Behörden bestätigten mehrere Schüsse und mehrere Opfer, die genauen Umstände sind jedoch noch unklar. Zeugen der Rave-Party berichteten von mehreren aufeinanderfolgenden Explosionen. Einige Anwesende hielten diese zunächst für Feuerwerkskörper, bevor sie erkannten, dass es sich um Schüsse handelte. Einige legten sich daraufhin auf den Boden oder suchten Schutz.
Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr und Armeehubschrauber
Das Ausmaß des Einsatzes spiegelt die Ernsthaftigkeit der Lage wider. Zahlreiche Polizeistreifen, Krankenwagen und Feuerwehren wurden rund um die Rennbahn mobilisiert. Auch der kantonale Katastrophenschutz wurde eingesetzt. Ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee kam ebenfalls zum Einsatz. Das Gebiet um Schachen wurde weitgehend abgesperrt, um den Rettungskräften und Sicherheitskräften die Arbeit zu ermöglichen. Das im betroffenen Gebiet gelegene Schwimmbad Aarau bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Behörden bitten die Bevölkerung, das Gebiet um Schachen zu meiden.
Wer hat den Schuss abgegeben? Die Umstände sind weiterhin unbekannt.
Mehrere Stunden nach der Schießerei sind viele Fragen noch ungeklärt. Die Identität des oder der Täter wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben, und die Behörden haben noch nicht mitgeteilt, ob Verdächtige festgenommen wurden oder aktiv gesucht werden. Auch das Motiv ist unbekannt. Die Kantonspolizei bittet Zeugen, die Fotos oder Videos besitzen, diese den Ermittlern zuzusenden, um den Tathergang zu rekonstruieren.
Eine Rave-Party, die mehrere tausend Menschen zusammenbringt
Die „Aarauer Rave Vol. 7“ fand auf der Schachen-Rennbahn statt. Rund 3.500 Besucher nahmen im Laufe des Abends an der Veranstaltung teil. Mehrere Bereiche und Bühnen waren der elektronischen Musik gewidmet. Die Schüsse lösten Panik unter den verbliebenen Besuchern aus. Die Polizei sperrte daraufhin ein großes Gebiet um die Rennbahn ab, während Rettungskräfte die Opfer versorgten.