Stürme: Nach einer Nacht mit Unwettern sind noch immer über 53.000 Haushalte ohne Strom.
Stürme: Nach einer Nacht mit Unwettern sind noch immer über 53.000 Haushalte ohne Strom.

Heftige Stürme, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über weite Teile Frankreichs hinwegfegten, verursachten großflächige Stromausfälle. Laut Enedis waren um 7 Uhr morgens noch 53.000 Haushalte ohne Strom, vorwiegend in der Region Auvergne-Rhône-Alpes (25.000 Kunden) und in Nouvelle-Aquitaine (20.000). Windböen mit Geschwindigkeiten von örtlich über 100 km/h ließen zahlreiche Bäume und Äste auf Stromleitungen stürzen.

Am stärksten betroffen sind die Départements Dordogne (7.600 Haushalte), Loire (4.400) und Charente (4.400). Enedis gibt an, dass im Département Rhône noch fast 3.800 und im Département Ain 3.000 Kunden ohne Strom sind. Der Netzbetreiber versichert, dass seine Teams mit Hochdruck an der schnellstmöglichen Wiederherstellung der Stromversorgung arbeiten.

Die orangefarbene Warnstufe wurde nach einem heftigen Sturm aufgehoben.

Am Donnerstag gab Météo-France für 30 Départements in Zentral- und Ostfrankreich eine orangefarbene Unwetterwarnung heraus. Grund dafür war die Gefahr schwerer Gewitter mit starken Windböen, Hagel und heftigen Regenfällen. Die Unwetter beeinträchtigten den Abschluss des Lovely Brive Festivals in Corrèze, wo das Festivalgelände evakuiert und das Abschlusskonzert abgesagt werden musste.

Die Wetterbehörde hob über Nacht alle orangefarbenen Warnungen auf und erklärte, dass „das schwere Unwetter nun vorüber ist“. Trotz dieser Wetterverbesserung dauern die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung in den am stärksten betroffenen Gebieten an.

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