Die Regierung ergreift mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen.
Die Regierung ergreift mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen.

Am Freitag stellte die Regierung erste Maßnahmen zur Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit von Beschäftigten im Gesundheitswesen vor. Zahlreiche Studien warnen seit Jahren vor der Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehören die Einrichtung eines nationalen Informationsportals, einer speziellen Hotline und eines künftigen „nationalen Gütesiegels“ zur Auszeichnung von Einrichtungen, die sich für den Schutz ihrer Mitarbeiter einsetzen.

Einer Studie aus dem Jahr 2023 zufolge gab fast die Hälfte der Beschäftigten im Gesundheitswesen an, in den vorangegangenen drei Monaten erkrankt zu sein, verglichen mit etwas mehr als einem Viertel aller Beschäftigten. Die Zahlen belegen zudem ein hohes Maß an Burnout, häufige psychische Belastungen und weit verbreitete chronische Schmerzen unter Krankenhaus- und Sozialpflegepersonal.

Ein Plan mit Schwerpunkt auf Prävention und bewährten Verfahren

Das Gesundheitsministerium plant, bestehende Ressourcen über eine zentrale digitale Plattform zu bündeln, die psychologische Unterstützung, Fortbildungsprogramme und lokale Initiativen auflistet. Die Regierung beabsichtigt außerdem, in Gesundheitseinrichtungen sogenannte „Präventionsminuten“ einzuführen – kurze Schulungen zu Maßnahmen, die die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern, wie z. B. ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen.

Die Regierung verspricht außerdem, die Aus- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal im Bereich Gesundheit zu stärken und die Forschung auf diesem Gebiet auszubauen. Es müssen konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die Anonymität von Fachkräften zu gewährleisten, die medizinische oder psychologische Probleme beraten oder melden.

Diese Ankündigungen erfolgen jedoch ohne unmittelbare Maßnahmen hinsichtlich Personalstärke oder Arbeitsbelastung – Themen, die von den Krankenhausgewerkschaften regelmäßig angesprochen werden. Das Ministerium versichert, dass andere Arbeitsgruppen in den kommenden Monaten die Diskussionen zu Themen wie Elternschaft, Suchterkrankungen und der Ernährung von Beschäftigten im Gesundheitswesen fortsetzen werden.

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