Gabriel Attal gab am Freitag bei einem Besuch in Mur-de-Barrez seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2027 bekannt. Der 37-jährige ehemalige Premierminister bestätigte seinen Einstieg ins Rennen vor mehreren Hundert Menschen, die sich in der Stadt in der Region Aveyron versammelt hatten, nach wochenlangen Reisen und öffentlichen Auftritten in ganz Frankreich.
In seiner Rede bezog sich Gabriel Attal mehrfach auf die französische Geschichte, Kultur und Identität und betonte, dass Frankreich seiner Ansicht nach „das Land der Zukunft“ bleibe. Der ehemalige Regierungschef begann außerdem, mehrere politische Prioritäten zu skizzieren, insbesondere in Bezug auf Renten und den Zugang zur Gesundheitsversorgung.
Im Zentralblock bricht ein Kampf aus.
Gabriel Attal hat sich bekanntermaßen für die Abschaffung des gesetzlichen Renteneintrittsalters ausgesprochen und bevorzugt ein System, das stärker auf Beitragszeiten und der Wahlfreiheit der Arbeitnehmer basiert. Diese Position ist einer der ersten wichtigen Vorschläge seines bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampfs.
Seine Kandidatur erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem einige Mitglieder der Präsidentschaftsmehrheit seit mehreren Monaten darauf drängen, ihn nach dem angekündigten Rücktritt von... zu einer zentralen Figur im Macron-Lager zu machen.Emmanuel MacronMehrere lokale Amtsträger, darunter Renaud Muselier und Thomas Cazenave, hatten sich kürzlich öffentlich für seine Kandidatur ausgesprochen.
Im Lager des Präsidenten bricht nun offen eine Rivalität aus.
Mit Gabriel Attals Ankündigung beginnt nun ein direkter Wettbewerb mit Édouard Philippe um die Führung des Zentralblocks im Hinblick auf das Jahr 2027. Der ehemalige Premierminister aus Le Havre, der bereits seit 2024 als Kandidat angekündigt ist, zählt in den Meinungsumfragen bisher zu den Hauptfiguren des Präsidentschaftslagers.
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