Drei junge Verdächtige wurden in Paris im Zusammenhang mit einer Reihe von Cyberangriffen auf mehrere Gesundheitseinrichtungen in Frankreich angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Fälle umfassen Computereinbrüche mit anschließender Offenlegung sensibler Daten, von denen in den letzten Monaten verschiedene Krankenhäuser betroffen waren.
Unter den Angeklagten befinden sich zwei 16-jährige Minderjährige und ein 20-jähriger junger Erwachsener. Alle stehen im Verdacht, an Operationen gegen Krankenhauscomputersysteme beteiligt gewesen zu sein, und zwar im Kontext eines Wiederauflebens von Angriffen auf den Gesundheitssektor.
Rechtliche Schritte wegen Angriffen auf Computersysteme
Die drei Beteiligten wurden nach ihrer formellen Anklage wegen Verstößen gegen automatisierte Datenverarbeitungssysteme unter richterliche Aufsicht gestellt. Zwei weitere im Rahmen dieser richterlichen Operation festgenommene Personen wurden bisher nicht wegen ähnlicher Delikte angeklagt.
Die von spezialisierten Behörden durchgeführten Ermittlungen zur genauen Aufklärung des Vorfalls und möglicher Folgen dauern an. Cyberangriffe auf Krankenhäuser, die aufgrund der betroffenen Daten besonders sensibel sind, werden von den Behörden verstärkt überwacht.
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