Lidls Verkaufsaktion für 200.000 Klimaanlagen und Ventilatoren sorgte am Donnerstagmorgen in mehreren französischen Filialen für erhebliche Störungen. Angesichts einer bevorstehenden Hitzewelle und der hohen Nachfrage nach den Geräten kamen viele Kunden bereits vor Ladenöffnung, was zu langen Schlangen und chaotischen Szenen führte.
In Nanterre im Département Hauts-de-Seine verschärfte sich die Lage rasch. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie sich eine dichte Menschenmenge sofort nach Öffnung der Geschäfte drängte und einige unter dem Druck nachgaben. Laut einem Journalisten vor Ort warteten rund hundert Menschen mehrere Stunden auf nur etwa zehn verfügbare Klimaanlagen.
Spannungen in mehreren Geschäften
Ähnliche Szenen spielten sich auch andernorts in Frankreich ab. Einige Kunden berichteten, mitten in der Nacht, manchmal schon um 1 Uhr morgens, mit Campingstühlen ausgestattet eingetroffen zu sein, um bis zur Ladenöffnung zu warten. Andere Berichte schilderten lange Schlangen, die sich noch vor Tagesanbruch vor mehreren Geschäften bildeten.
In den sozialen Medien kursierten auch Bilder von Gedränge und Streitereien um die letzten verbliebenen Ventilatoren. Dieser Ansturm verdeutlicht die hohe Nachfrage nach Kühlgeräten angesichts der bevorstehenden Hitzewelle, während die Lagerbestände in vielen Geschäften weiterhin begrenzt sind.
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