Tesla gab am Mittwoch die Markteinführung seines vollständig überwachten autonomen Fahrsystems in Litauen bekannt und markiert damit einen neuen Schritt beim europäischen Einsatz seiner Fahrassistenztechnologie.
Litauen ist damit nach den Niederlanden das zweite europäische Land, das diese Funktion genehmigt. Die niederländische Regulierungsbehörde hatte im vergangenen Monat nach umfangreichen technischen Tests ihre Zustimmung erteilt.
Teslas Software „Full Self-Driving“ (FSD) ermöglicht es dem Fahrzeug, viele Fahraufgaben automatisch auszuführen, wobei die Anwesenheit und aktive Überwachung durch den Fahrer weiterhin erforderlich sind. Das Unternehmen bestätigte den Start des Systems über sein soziales Netzwerk X.
Die litauische Transportsicherheitsbehörde hat erklärt, die von der niederländischen Organisation RDW ausgestellte Zertifizierung anzuerkennen, die nun eine Anerkennung auf EU-Ebene anstrebt. Dieser Prozess könnte den Weg für eine breitere Anwendung des Systems in mehreren europäischen Ländern ebnen.
Belgien sollte ursprünglich das zweite europäische Land sein, das das System zulässt, während in Flandern bereits ein Homologationsverfahren läuft. Ein mit dem FSD-System ausgestatteter Tesla wird dort derzeit auf öffentlichen Straßen getestet.
Das griechische Verkehrsministerium gab am Mittwoch bekannt, dass es ein Gesetz zur Erteilung von Genehmigungen vorbereitet, die denen in den Niederlanden ähneln. Weitere europäische Länder könnten in den kommenden Monaten nachziehen, sofern ihre nationalen Behörden die niederländische Anerkennung akzeptieren.
Vor der Zulassung wurde Teslas System über anderthalb Jahre lang von der niederländischen Behörde RDW auf Teststrecken und öffentlichen Straßen erprobt. Der von Elon Musk geführte Automobilhersteller setzt stark auf diese Technologie, um seine Position im globalen Wettbewerb um autonome Fahrzeuge zu stärken.
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