Ein lokaler englischer Radiosender löste versehentlich ein für den Tod des Monarchen vorgesehenes Verfahren aus und verkündete fälschlicherweise den Tod von König Karl III. Der Fehler, der auf eine Computerstörung zurückgeführt wurde, führte zu einer kurzen Unterbrechung der Sendung, bevor eine öffentliche Entschuldigung erfolgte.
Eine fälschlicherweise verbreitete Traueranzeige
König Karl III. ist nicht tot. Dennoch verkündete Radio Caroline, ein britischer Sender mit Sitz in Essex, am Dienstagnachmittag kurzzeitig den Tod des Monarchen, nachdem versehentlich ein Notfallverfahren ausgelöst worden war. Tod eines MonarchenDieses Protokoll soll den Betrieb der Antenne für den Fall des Verschwindens des britischen Monarchen regeln.
Die fehlerhafte Durchsage führte zu einer Programmunterbrechung. Der Radiosender stellte daraufhin eine Sendepause ein, sodass die Teams das Problem erkennen und die Sendung wiederherstellen konnten. Anschließend wurde den Hörern eine Entschuldigung ausgesprochen.
Ein Computerfehler war die Ursache des Vorfalls.
Der Sender erklärte, der Fehler sei auf eine Computerpanne im Hauptstudio in Maldon, East Essex, zurückzuführen. Peter Moore, Leiter von Radio Caroline, räumte ein, dass die Prozedur irrtümlich ausgelöst worden sei und die Sendung fälschlicherweise den Tod des Königs verkündet habe.
Radio Caroline entschuldigte sich beim Monarchen und seinen Hörern für die durch die Fehlmeldung entstandene Verunsicherung. Der Vorfall wird zum jetzigen Zeitpunkt noch als interner technischer Fehler dargestellt, der nach der Unterbrechung der Sendung schnell behoben wurde.
Karl III. nahm weiterhin seine offiziellen Pflichten wahr.
Zum Zeitpunkt dieses Fehlalarms befand sich der 77-jährige Charles III. mit Königin Camilla zu einer Reihe offizieller Termine in Nordirland. Das Königspaar nahm unter anderem an Kultur- und Gemeindeveranstaltungen in Belfast und anderen nordirischen Städten teil.
Der öffentliche Auftritt des Königs widerlegte umgehend das Gerücht, das durch die Radiomeldung entstanden war. Dieser Fehler offenbarte vor allem die extreme Sensibilität der Medienprotokolle im Umgang mit der britischen Monarchie, wo der Tod eines Monarchen eine streng reglementierte nationale Reaktion auslöst.
Ein besonders überraschender Fehler von Radio Caroline
Radio Caroline ist in Großbritannien kein unbekannter Sender. Gegründet 1964, schrieb er Geschichte als einer der großen britischen Piratensender, der von internationalen Gewässern aus sendete, bevor er zu einer ikonischen Stimme der Pop- und Rockkultur wurde. Diese Fehlmeldung traf einen Radiosender mit starker Symbolkraft. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich ein für ein bedeutendes historisches Ereignis konzipiertes Verfahren in einen peinlichen Zwischenfall – eine Mahnung, dass eine einfache Fehlfunktion ausreichen kann, um einen glaubwürdigen nationalen Alarm auszulösen.