Uganda bestätigte am Montag zwei neue Ebola-Fälle, womit sich die Gesamtzahl der im Land registrierten Infektionen nach Angaben des ugandischen Gesundheitsministeriums auf sieben erhöht.
Bei den beiden neuen Patienten handelt es sich um ugandische Gesundheitsfachkräfte, die in einer privaten medizinischen Einrichtung in der Hauptstadt Kampala angestellt sind. Die Behörden gaben bekannt, dass sie in einer Spezialstation untergebracht wurden und dort derzeit behandelt werden.
Das Ministerium teilte mit, dass die Gesundheitsteams weiterhin nach allen Personen suchen, die mit den beiden Patienten in Kontakt gekommen sind, und diese überwachen.
Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die Ausbreitung des Virus in Zentral- und Ostafrika. Die Vereinigten Staaten und mehrere internationale Organisationen beobachten die Lage in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, wo es ebenfalls zu einem größeren Ausbruch gekommen ist, genau.
Das identifizierte Virus gehört zum Bundibugyo-Stamm von Ebola, einer selteneren Variante dieser viralen hämorrhagischen Erkrankung. Die Gesundheitsbehörden haben die Überwachungsmaßnahmen in Krankenhäusern und an den Grenzen verstärkt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
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