Die britische Innenministerin Shabana Mahmood wird den Einwanderungsgesetzentwurf ändern, um die Abschiebung von Shabir Ahmed, dem Anführer der Rochdale-Gang, zu ermöglichen, der derzeit durch ein Gesetz aus dem Jahr 1971 geschützt ist.

London will den Anführer der Rochdale-Gang durch eine Gesetzesreform ausweisen.
London will den Anführer der Rochdale-Gang durch eine Gesetzesreform ausweisen.

Die britische Innenministerin Shabana Mahmood wird den Einwanderungsgesetzentwurf ändern, um die Abschiebung von Shabir Ahmed, dem Anführer der Rochdale-Gang, zu ermöglichen, der derzeit durch ein Gesetz aus dem Jahr 1971 geschützt ist.

Shabir Ahmed, eine Schlüsselfigur der wegen Menschenhandels verurteilten Rochdale-Bande, könnte bald aus Großbritannien abgeschoben werden. Innenministerin Shabana Mahmood kündigte an, das Einwanderungsgesetz zu ändern, um die Gesetzeslücke zu schließen, die Ahmed bisher vor Abschiebungsmaßnahmen geschützt hat.

Das rechtliche Hindernis liegt in einem Gesetz von 1971, das die Abschiebung von Commonwealth-Bürgern verbietet, die vor mehr als fünfzig Jahren nach Großbritannien eingereist sind. Ahmed, ein pakistanischer Staatsbürger, profitiert von dieser Bestimmung und kann nach geltendem Recht nicht in sein Herkunftsland zurückgeführt werden.

Der von Mahmood eingebrachte Änderungsantrag stellt laut Regierung einen ersten konkreten Schritt in Richtung seiner Abschiebung dar. Es wird erwartet, dass Manchesters Bürgermeister Andy Burnham für diese Änderungen stimmen wird, die auch das britische Asylsystem betreffen.

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