Entscheidungsträger und Industrielle, die sich in Abidjan versammelt haben, setzen sich dafür ein, dass Afrika den Export seiner kritischen Mineralien im Rohzustand einstellt und stattdessen lokale Wertschöpfungsketten entwickelt.
Die Tragweite der Situation ist bekannt, doch der Druck wächst. Afrika ist reich an kritischen Mineralien – Kobalt, Lithium, Mangan –, die für die globale Energiewende unerlässlich sind, erhält aber nur einen minimalen Anteil des Endwerts. Genau dieses Ungleichgewicht stand im Mittelpunkt der Diskussionen auf einem Gipfeltreffen in Abidjan.
In der Wirtschaftshauptstadt der Elfenbeinküste trafen sich politische Entscheidungsträger und Branchenführer, um über Möglichkeiten zur Entwicklung lokaler Verarbeitungsbetriebe zu beraten. Ziel war es, einen größeren Anteil des durch diese Ressourcen generierten Reichtums für sich zu gewinnen, anstatt die Wertschöpfung anderswo, etwa in Asien oder Europa, zu überlassen.
Die Frage der Rohstoffverarbeitung auf dem afrikanischen Kontinent ist nicht neu, gewinnt aber angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach diesen Rohstoffen an besonderer Dringlichkeit. Mehrere Förderländer streben strengere Exportauflagen für Rohmineralien an – eine Strategie, die erhebliche Investitionen in die Industrie- und Energieinfrastruktur erfordert.
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