Die Vereinigten Staaten verhängen Sanktionen gegen ein internationales Netzwerk, dem vorgeworfen wird, Iran mit Waffen zu beliefern.
Die Vereinigten Staaten verhängen Sanktionen gegen ein internationales Netzwerk, dem vorgeworfen wird, Iran mit Waffen zu beliefern.

Die Vereinigten Staaten haben am Mittwoch neue Sanktionen gegen mehrere Einzelpersonen und Unternehmen verhängt, die beschuldigt werden, an einem internationalen Netzwerk beteiligt zu sein, das dem Iran beim Waffenerwerb hilft. Diese Entscheidung ist Teil des verstärkten Drucks der Trump-Regierung auf Teheran.

Laut US-Finanzministerium richten sich die Sanktionen gegen iranische und russische Staatsangehörige sowie gegen Organisationen mit Sitz im Iran, in Russland und in Nigeria. Washington wirft ihnen vor, den iranischen Behörden den Erwerb militärischer Ausrüstung zu erleichtern.

Das Finanzministerium behauptet, dass dieses Netzwerk auf ausländische Fluggesellschaften und Transportunternehmen, Finanzintermediäre und Reisekoordinatoren angewiesen sei, um die Rolle der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) bei der Waffenbeschaffung und der internationalen Verlegung von Ausrüstung und Personal zu verschleiern.

Diese neuen Maßnahmen erfolgen inmitten verschärfter Spannungen zwischen Washington und Teheran, die sich insbesondere in den jüngsten Zusammenstößen um die Straße von Hormus manifestieren. Seit mehreren Monaten verhängt die Trump-Regierung zunehmende Wirtschaftssanktionen, um Irans militärische und finanzielle Kapazitäten einzuschränken.

Diese Sanktionsreihe ergänzt die bereits in den letzten Monaten verhängten Maßnahmen. Im Mai belegten die Vereinigten Staaten mehrere Einzelpersonen und Unternehmen, insbesondere in China und Hongkong, mit Sanktionen, denen vorgeworfen wurde, die iranische Rüstungsindustrie zu unterstützen. Im Juni wurden elf weitere Einzelpersonen und Organisationen sanktioniert, weil sie den Islamischen Revolutionsgarden und der iranischen Armee bei der Waffenbeschaffung geholfen hatten.

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