In Australien wurden landesweit 215 Fälle der Vogelgrippe vom Typ H5 registriert. Das Auftreten des Virus im Murray-Darling-Becken bereitet Fachleuten angesichts der bevorstehenden Brutsaison im Frühjahr große Sorgen.
Bis Samstag, 15 Uhr, gab es in Australien landesweit 215 bestätigte Fälle der Vogelgrippe vom Typ H5. Besonders interessant für Wissenschaftler ist jedoch der Nachweis des Virus im Murray-Darling-Becken.
„Das sollte für die Regierungen ein Alarmsignal sein“, warnt ein Experte und weist darauf hin, dass das Vorhandensein des Erregers in dieser Region die Befürchtung einer schnellen Ausbreitung unter den Binnenvogelkolonien kurz vor der Frühjahrsbrutzeit weckt.
Die Vögel des Murray-Darling-Beckens befinden sich bereits in einer prekären Lage: Sie werden von eingeschleppten Wildtieren gejagt, ihre lebenswichtigen Feuchtgebiete sind nicht ausreichend mit Wasser versorgt, und ihr Lebensraum wird zunehmend zerstört. Das Auftreten einer solch tödlichen Krankheit verschärft ihre Notlage zusätzlich.
Inmitten dieser gesundheitlichen Bedenken besuchte der südaustralische Premierminister Peter Malinauskas den Hauptsitz von Apple in den Vereinigten Staaten, wo er sich im Zusammenhang mit dem Verbot der Nutzung sozialer Medien für Minderjährige mit dem scheidenden CEO Tim Cook traf.
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