Der US-Senat bestätigte Todd Blanche mit 50 zu 49 Stimmen als Justizminister. Donald Trumps ehemaliger persönlicher Anwalt tritt sein Amt inmitten heftiger Kontroversen an.
Die Nominierung von Todd Blanche zum Justizminister wurde vom US-Senat mit knapper Mehrheit von 50 zu 49 Stimmen bestätigt. Als ehemaliger persönlicher Anwalt von Donald Trump wird er damit zum höchsten Justizbeamten des Landes.
Seine Bestätigung verlief nicht ohne Kontroversen. Mehrere Punkte sorgten während seiner Anhörung durch die Senatoren für Debatten: seine Rolle im Justizministerium, die Problematik der Akten im Zusammenhang mit dem Epstein-Fall und ein umstrittener Fonds in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar, der angeblich zur Bekämpfung der „Instrumentalisierung“ des Justizsystems gedacht war und dessen Verwendung weiterhin umstritten ist.
Blanches enge Verbindungen zu Präsident Trump, den er in mehreren Strafverfahren verteidigte, haben die Kritik der Opposition verstärkt, die darin eine Gefahr für die Unabhängigkeit der Bundesstaatsanwaltschaft sieht.
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