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Hund in den Burgund-Kanal geworfen: Côte-d'Or unter Schock

Hund in den Burgund-Kanal geworfen: Côte-d'Or unter Schock
Hund in den Burgund-Kanal geworfen: Côte-d'Or unter Schock

Es ist eine Szene haarsträubender Grausamkeit. Der leblose Körper eines Jack Russell-Hundes wurde am 12. April im Burgund-Kanal in Buffon im Norden der Côte-d'Or entdeckt. Die Beine sind mit Schnüren zusammengebunden, der Kopf ist mit einem weißen Tuch bedeckt und mit Steinen beschwert: Alles deutet auf den klaren Wunsch hin, das Tier im Wasser verschwinden zu lassen. Die ebenso schmutzige wie unmenschliche Affäre löste in der Region eine Welle der Empörung aus. Es waren Agenten der Voies Navigables de France, die die makabre Entdeckung machten. Seit zwei Tagen trieb ein Stück Stoff auf der Oberfläche. Als sie näher kamen, verstanden sie. Unter der Plane ein Hund, angebunden, beschwert, verstümmelt. „Ihm fehlt ein Stück Haut am Hals, als wäre sein Chip abgerissen worden“, sagte einer der Zeugen, immer noch unter Schock. Die Geste lässt wenig Zweifel aufkommen: Es wurde versucht, alle Spuren des Tieres zu verwischen.

Wut im Dorf, Ermittlungen laufen

Bei Buffon kochen die Emotionen hoch. Bürgermeister Jean-Pierre Dzieciol macht aus seiner Empörung keinen Hehl: „Das ist widerlich. Wer kann so etwas tun?“ Die Gemeinde verbreitete den Fall in den sozialen Netzwerken und hoffte, dass ein Zeuge das Tier wiedererkennen oder den Ermittlungen nützliche Informationen liefern würde. Eine Anzeige gegen Unbekannt wurde von Marguerite Chesnais eingereicht, einer Ermittlerin der Brigitte Bardot Foundation, die sich verpflichtet hat, den Fall bis zum Ende zu verfolgen. Sollte der Täter ermittelt werden, plant die Stiftung, als Zivilklägerin aufzutreten. Denn neben dem Grauen der Tat ist es die Straflosigkeit dieser Art von Taten, gegen die sich die Verbände wehren wollen. In Frankreich bleiben Vernachlässigung und Missbrauch allzu oft ungestraft. Doch dieses Mal könnte eine Mobilisierung vor Ort die Situation durchaus ändern. Das gefundene Tier wurde noch nicht offiziell identifiziert. Die Ermittler hoffen, dass die Veröffentlichung des Fotos und der Zeugenaufruf dazu beitragen, dass sich Anwohner melden. Damit hinter dieser kalten Gewalt endlich ein Name, ein Gesicht und eine Verurteilung zum Vorschein kommen.

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