Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan überreichte Keir Starmer beim NATO-Gipfel in Ankara einen Revolver mit dessen eingraviertem Namen. Die Waffe und die dazugehörige Munition wurden nicht an Großbritannien zurückgegeben.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan überreichte Keir Starmer beim NATO-Gipfel in Ankara einen Revolver mit dessen eingraviertem Namen. Die Waffe und die dazugehörige Munition wurden nicht an Großbritannien zurückgegeben.

Ein personalisierter Revolver mit scharfer Munition: Das war das Geschenk, das der britische Premierminister Keir Starmer vom türkischen Präsidenten beim NATO-Gipfel in Ankara erhielt. Die mit Starmers Namen gravierte Waffe war eines von mehreren identischen Geschenken, die Erdoğan den Staats- und Regierungschefs der teilnehmenden Länder überreichte.

Der Revolver verblieb in der Türkei, im Besitz britischer Beamter. Seine Rückführung nach Großbritannien ist in seinem jetzigen Zustand illegal: Britisches Recht verbietet die Einfuhr funktionsfähiger Schusswaffen. Erdoğan hatte zwar die Ausfuhrbeschränkungen für dieses Geschenk aufgehoben, doch dies reichte nicht aus, um den Transport nach London zu ermöglichen.

Vor einer möglichen Rückführung muss die Waffe deaktiviert, also dauerhaft unbrauchbar gemacht werden. Downing Street hat keine Fotos des Revolvers veröffentlicht.

Über diese Episode hinaus führte der Gipfel zur Unterzeichnung eines Verteidigungsabkommens zwischen London und Ankara, das den Nachrichtenaustausch zwischen den beiden Ländern vertiefen soll. Im Anschluss an die Gespräche erklärte Starmer, die Atlantische Allianz sei aus diesem Treffen „gestärkt und geeinter“ hervorgegangen. „Es war ein guter Gipfel. Wir haben unser Ziel erreicht, nämlich die Einheit“, erklärte er und betonte die Bedeutung dieses Zusammenhalts angesichts der Konflikte in der Ukraine und der Spannungen um den Iran.

Dieser NATO-Gipfel war Keir Starmers letzter großer internationaler Auftritt; er hatte im Vormonat seinen Rücktritt angekündigt.

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